Учебно-методический комплекс по дисциплине «немецкий язык» Учебно-методический комплекс Составители

AUSZUG AUS DER TRAGÖDIE „FAUST“

Ja! diesem Sinne bin ich ganz ergeben,

Das ist der Weisheit letzter Schluß:

Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,

Der täglich sie erobern muß!

Und so verbringt, umrungen von Gefahr,

Hier Kindheit, Mann und Greis sein tüchtig Jahr.

Solch ein Gewimmel möcht' ich sehn,

Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.

Я предан этой мысли! Жизни годы

Прошли не даром, ясен предо мной

Конечный вывод мудрости земной:

Лишь тот достоин жизни и свободы,

Кто каждый день за них идет на бой!

Всю жизнь в борьбе суровой, непрерывной

Дитя, и муж, и старец пусть ведет,

Чтоб я увидел в блеске силы дивной

Свободный край, свободный мой народ!

Zum Augenblicke dürft' ich sagen:

„Verweile doch, du bist so schön!

Es kann die Spur von meinen Erdetagen

Nicht in Äonen untergehn.” —

Im Vorgefühl von solchem hohen Glück

Genieß ich jetzt den höchsten Augenblick.

Der mutige kämpferische Rebell verkün dete in den düsteren Jahren der deutschen Misere: „Ich schreibe als Weltbürger, der keinem Fürsten dient." Friedrich Schiller war 25 Jahre alt, als er diese stolzen Worte der verhaßten feudalabsolutistischen Gesellschaft ins Gesicht schleuderte. Sein persönliches Schicksal war ein politisches Schicksal. In seinem geistigen Werdegang spiegelten sich die ungelösten gesellschaft-Ikhen Widersprüche jener Zeit wider. Goethe — sein großer Zeitgenosse — schätzte Schiller sehr hoch. Belinski nannt6 Schiller einen edlen „Anwalt der Menschheit" und würdigte ihn als einen Verfechter des Humanismus und der Freiheit. In der kurzen Spanne seines Lebens hat Schiller viele hervorragende Werke geschaffen, in denen das mächtige Freiheitspathos unvergänglich leuchtet und strahlt.

Johann Christoph Friedrich Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geboren. Sein Vater war Wundarzt und seine Mutter — die Tochter eines Gastwirts und Bäckers. Mit 13 Jahren trat Friedrich auf Befehl des Herzogs in die „Militärische Pflanzschule'' ein. Er verbrachte dort acht schwere und bittere Jahre. In dieser Drillschule mit ihrer Knüppeldisziplin herrschte „eine herz-und geistlose Erziehung". Das einzige, was diese „Pflanzschule" in Schillers Feuerseele eingepflanzt hat, war ein unauslöschlicher Haß gegen alle Tyrannei und Knechtschaft. Trotz dem strengsten Verbot las der junge Friedrich im Kreise gleichgesinnter Freunde die Werke von Shakespeare und Rousseau1, Lessings Dramen, Goethes „Götz von Berlichingen" und „Die Leiden des jungen Werthers". Diese Meisterwerke übten auf Schiller einen maßgeblichen Einfluß aus und trugen viel dazu bei, seine Freiheitsgesinnung zu entwickeln und zu stärken.

Im Jahre 1780 absolvierte Schiller die verhaßte Lehranstalt und wurde als Regimentsarzt in einem bei Stuttgart liegenden Grenadierregiment eingesetzt, widmete sich aber voll und ganz dem dichterischen Schaffen. 1781 erschienen die weltberühmten „Räuber". Den Inhalt und die Tendenz dieses Dramas gibt in einem Wort sein Motto wieder: „In tyrannos!" Die „Räuber" waren eine kühne und offene Kriegserklärung, die Wirkung des Stücks war außerordentlich groß. Nicht kleiner war aber die Wut des herzoglichen Despoten, der Schiller verbot, weitere „Komödien" zu schreiben. Der Dichter mußte fliehen. So begannen für Schiller die Jahre der Flucht und der Not, unter denen er lange leiden mußte. Dieser Umstand vermochte jedoch nicht, die Kraft seiner dichterischen Gestaltung zu schwächen. Im Gegenteil, das revolutionäre Pathos seiner Anklage gegen Unrecht und Despotenwillkür wurde noch leidenschaftlicher und reifer. Den überzeugendsten Beweis dafür lieferte Schillers bürgerliches Trauerspiel „Kabale und Liebe" (1783), das Engels als das „erste deutsche politische Tendenzdrama" kennzeichnete. In diesem Bühnenstück, das in erster Fassung „Luise Millerin" hieß, konfrontiert Schiller die adlige Hofgesellschaft mit den Leuten aus dem sogenannten dritten Stand; der Dichter stellt die arbeitsame ehrliche Familie eines einfachen Musikers der parasitären Hofclique2 gegenüber. Niemand ist frei in diesem Staat, wo der Herzog mit seinen Untertanen, der Präsident mit der Ehre seines Sohnes und mit seinem Gewissen Handel treibt. In so einer Gesellschaft sind Luise und Ferdinand unglücklich, und das wird durch den Tod beider Liebenden symbolisiert. „Kabale und Liebe" hat eine große Rolle in der Entwicklung des deutschen Nationaltheaters gespielt.

Für Schillers Jugenddramen, die von einem rebellischen Geist durchdrungen sind, ehrte ihn die französische Nationalversammlung mit der Ernennung zum Ehrenbürger der Französischen Republik. Jedoch war der Dichter nicht imstande, die jakobinische Entwicklung in der französischen bürgerlichen Revolution politisch zu verstehen. Auch im damaligen Deutschland sieht Schiller keine realen Kräfte für den Kampf um die Freiheit und wendet sich der antiken Kunst zu, um dort den Ausgleich zwischen Ideal und Wirklichkeit zu finden. In seinen „Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen" behauptet Schiller die Möglichkeit, die Menschen durch die Kunst zu erziehen. Aus dieser Zeit stammen die weltbekannten Balladen Schillers, für die er oft die Form von Volksliedern verwendet und Volkssagen bearbeitet hat. Einen bemerkbaren Einfluß übt auf ihn in dieser Periode (die man gewöhnlich als „klassische" bezeichnet) die Philosophie von Immanuel Kant aus. Die Abkehr von der Tendenz der Jugenddramen, die schon in „Don Carlos" (1787) zum Vorschein kommt, wird immer deutlicher in seiner „Wallenstein-Trilogie" (1798—1799), in „Maria Stuart" (1801) und in vielen ästhetischen Abhandlungen.

In seinen letzten Jahren wendet sich Schiller immer mehr der Gestaltung des Volkes zu. Er verbindet in seiner „Jungfrau von Orleans" (1802) das mittelalterliche Sujet1 mit der Bewegung der Volksmassen. Auch im Drama „Wilhelm Teil" zeigt uns Schiller den Kampf des geknechteten Volkes gegen die landesfremden Unterdrücker. Von der Idee des Kampfes für ihre Erlösung beseelt, erheben sich die Bauern und tragen den Sieg davon, weil sie für eine gerechte Sache kämpfen. An ihrer Spitze steht kein Karl Moor, kein einsamer Rebell, sondern ein Mann aus dem Volke, dessen Volksverbundenheit verstärkt zum Ausdruck kommt.

Heutzutage steht in Weimar in der DDR vor dem Deutschen Nationaltheater ein einmaliges Denkmal. Das ist das Goethe-Schiller-Denkmal. Zwei der Großen der deutschen Literatur stehen würdevoll auf dem Postament. Tausende Touristen aus verschiedenen Ländern bewundern das eindrucksvolle Kunstwerk. Auch die Bürger der DDR und die Gäste aus der BRD kommen oft hierher, um den hervorragenden Repräsentanten der klassischen deutschen Nationalliteratur Ihren Dank zu zollen. Und viele der Besucher nehmen sich den Mut, die Willenskraft, die Geisteskraft dieser großen Dichter und Denker zum Vorbild.

DER HANDSCHUH

Vor seinem Löwengarten,

Das Kampfspiel zu erwarten,

Saß König Franz,

Und um ihn die Großen der Krone,

Und rings auf hohem Balkone

Die Damen in schönem Kranz.

Und wie er winkt mit dem Finger,

Auf tut sich der weite Zwinger,

Und hinein mit bedächtigem Schritt

Ein Löwe tritt

Und sieht sich stumm

Rings um

Mit langem Gähnen,

Und schüttelt die Mähnen

Und streckt die Glieder

Und legt sich nieder.

Und der König winkt wieder,

Da öffnet sich behend

Ein zweites Tor,

Daraus rennt

Mit wildem Sprunge

Ein Tiger hervor.

Wie der den Löwen erschaut,

Brüllt er laut,

Schlägt mit dem Schweif

Einen furchtbaren Reif

Und recket die Zunge,

Und im Kreise scheu

Umgeht er den Leu

Grimmig schnurrend,

Draui streckt er sich murrend

Zur Seite nieder.

Und der König winkt wieder;

Da speit das doppelt geöffnete Haus

Zwei Leoparden auf einmal aus,

Die stürzen mit mutiger Kampfbegier

Auf das Tigertier;

Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen.

Und der Leu mit Gebrüll

Richtet sich auf — da wird's still;

Und herum im Kreis,

Von Mordsucht heiß,

Lagern sich die greulichen Katzen.

Da fällt von des Altans Rand

Ein Handschuh, von schöner Hand

Zwischen den Tiger und den Leun

Mitten hinein.

Und zu Ritter Delorges, spottender Weis'

Wendet sich Fräulein Kunigund:

„Herr Ritter, ist Eure Lieb' so heiß,

Wie ihr mir's schwört zu jeder Stund',

Ei, so hebt mir den Handschuh aufl"

ПЕРЧАТКА

Перед своим зверинцем,

С баронами, с наследным принцем,

Король Франциск сидел;

С высокого балкона он глядел

На поприще, сраженья ожидая;

За королем, обворожая

Цветущей прелестию взгляд,

Придворных дам являлся пышный ряд

Король дал знак рукою —

Со стуком растворилась дверь,

И грозный зверь

С огромной головою

Косматый лев

Выходит;

Кругом глаза угрюмо водит;

И вот, все оглядев,

Наморщил лоб с осанкой горделивой,

Пошевелил густою гривой

И потянулся, и зевнул,

И лег. Король опять рукой махнул -

Затвор железной двери грянул,

И смелый тигр из-за решетки прянул

Но видит льва, робеет и ревет,

Себя хвостом по ребрам бьет

И крадется, косяся взглядом,

И лижет морду языком,

И, обошедши льва кругом,

Рычит и с ним ложится рядом.

И в третий раз король махнул рукой —

Два барса дружною четой

В один прыжок над тигром очутились;

Но он удар им тяжкой лапой дал,

А лев с рычаньем встал...

Они смирились,

Оскалив зубы, отошли

И зарычали и легли.

И гости ждут, чтоб битва началася.

Вдруг женская с балкона сорвалася

Перчатка... все глядят за ней...

Она упала меж зверей.

Тогда на рыцаря Делоржа с лицемерной

И колкою улыбкою глядит

Его красавица и говорит:

«Когда меня, мой рыцарь верный,

Ты любишь так, как говоришь,

Ты мне перчатку возвратишь».

Heinrich Heine

In Rußland gehört Heinrich Heine zu den populärsten Klassikern der Weltliteratur. Wir wissen1 Heine nicht nur als einen der größten Lyriker zu schätzen, sondern auch als einen Dichter, dessen Schaffen dem Fortschritt und der Freiheit dient.

Der Dichter selbst schrieb im Jahre 1832: „Ich habe nie großen Wert auf den Dichterruhm gelegt2. Aber ein Schwert sollt ihr mir auf den Sarg legen, denn ich war ein braver Soldat im Befreiungskriege der Menschheit."

Heine wurde 1797 als Sohn eines verarmten Kaufmanns in Düsseldorf geboren. Sein reicher Hamburger Onkel wollte den jungen Düsseldorfer Nef- fen zu einem Kaufmann erziehen, aber die Lehre des Kaufmannsberufs bei dem Onkel trägt keine Früchte. Da er zum Kaufmann nicht taugt, hat Heim Jura zu studieren. Der sein Studium finanzierende Onkel hofft, daß Heinrich Heine einst als Anwalt in Hamburg wirken wird. Die Universitäten in Bonn, in Göttingen und in Berlin besuchend, interessiert sich der 22jährige jedoch weil mehr für die philosophischen, philologischen und historischen Vorlesungen als für die juristischen. 1825 promoviert Heine zum Dr.jur.

1827 erscheint die erste große Gedichtsammlung Heines „Buch der Lic der" -Verse von volksliedhafter Schönheit4 und versteckter Ironie. Mit seinen „Reisebildern"(l 826-1831) begründet Heine ein neues Genre der Literatur Die scheinbar leicht dahingeplauderten5 Beobachtungen, witzigen Bemerkun gen, entzückenden Naturschilderungen geben ein satirisches Bild der damaligen Wirklichkeit. Nach dem Erfolg des ersten „Reisebilder"-Bandes und des "Buches der Lieder" beschließt Heine, als freier Schriftsteller zu leben.

Heine wird sein Leben lang um die Honorare zu kämpfen haben. Und mit der Zensur hat er stets zu kämpfen. Aber noch mehr bedrücken ihn die politi sehen Zustände in seinem damals aus 36 Ländern und Ländchen bestehenden Vaterland, wo jede bürgerliche Freiheit unterdrückt wurde.

Im Mai 1831 übersiedelt Heine nach Paris, der Hauptstadt der Revolution, die in Frankreich im Juli 1830 ausbrach. Der „brave Soldat im Befreiungskriege der Menschheit" kämpft auf seine Weise, mit seiner Waffe: der Feder. Hier in Paris entsteht seine glänzende revolutionäre Publizistik.

Im Herbst 1843 trifft in Paris Karl Marx ein, um die „Deutsch-Französischen Jahrbücher" zu redigieren, an denen auch Heine mitarbeiten wird. Zwischen Marx und seiner Frau Jenny und dem Dichter entspinnt sich ein enges freundschaftliches Verhältnis.

In seinem Gedicht „Lebensfahrt6 spricht Heine von dem lustigen Kahn, in

dem er mit „lieben Freunden" gesessen habe, der aber zerbrochen sei.

...Mich warf der Sturm un den Seinestrand.

Ich hab'ein neues Schiff bestiegen.

Mit neuen Genossen.

Die neuen Genossen sind Kommunisten, vor allem Karl Marx und Friedrich Engels.

Die jüngste Tochter von Marx Eleonor berichtet nach den Erzählungen ihrer Eltern: „Es gab eine Zeit, wo Heine tagaus, tagein bei Marxens vorsprach8, um ihnen seine Verse vorzulesen. Ein Gedichtchen von 8 Zeilen konnten Marx und Heine zusammen unzählige Male beständig durchgehen, das eine oder andere Wort diskutierend... Marx war ein großer Verehrer Heines. Er liebte den Dichter ebenso sehr wie seine Werke."

Unter dem Einfluß von Karl Marx entstanden die politisch reifsten Werke Heines: das Poem „Deutschland. Ein Wintermärchen", die politischen Gedich­te "Die schlesischen Weber", „Doktrin", „Hymnus" und viele andere.

Heine starb 1856 in Paris. Seine Werke sind die lebendige Chronik eines Jahrhunderts mit allen seinen Freuden und Schmerzen, seinem Suchen und seinen Irrungen.

Wörterliste

wissen зд. уметь

einen grossen Wert legen придавать большое

значение

zum Dr. jur. promovieren получить степень

доктора права

von volksliedhafter Schönheit b в стиле прекрасных

народных песен

scheinbar leicht dahinplaudern высказать словно

между прочим

„Lebensfahrt" «жизненный путь»

der Seinestrand берег Сены

tagaus, tagein vorsprechen bei ежедневно заходить к

der Anvait, -<e)s -walte адвокат, защитник

bedrücken (bedrückte, bedrückt) угнетать, притеснять

begründen (begründete, begründet) обосновывать,

мотивировать

die Bemerkung, -, -en замечание, заметка

bürgerlich 1. гражданский,

2. буржуазный

der Dichter, -s поэт, писатель

die Feder перо (писчее)

die Freiheiten свобода, воля

die Gedichtsammlung,-en сборник стихов,

антология

das Genre,-s,-s жанр, род, вид

hoffen (hoffte, gehofft) (auf Ak.) надеяться (на что-л.)

die Jura pl. право, науки о праве

der Kaufmann,-(e)s, -leute торговец, коммерсант,

купец, лавочник

die Naturschilderung, -, -en изображение природ

  1. Учебно-методический комплекс по дисциплине «немецкий язык» Учебно-методический комплекс Составители (4)

    Учебно-методический комплекс
    Данная программа предназначена для преподавания немецкого языка на неязыковых факультетах государственной педагогической академии со стандартным (140 часов аудиторная работа, 200 часов – самостоятельная работа) объемом преподавания
  2. Учебно-методический комплекс по дисциплине «немецкий язык» Учебно-методический комплекс Составители (1)

    Учебно-методический комплекс
    Данная программа предназначена для преподавания немецкого языка на неязыковых факультетах государственной педагогической академии со стандартным (170 часов аудиторная работа, 170 часов – самостоятельная работа) объемом преподавания
  3. Учебно-методический комплекс по дисциплине «немецкий язык» Учебно-методический комплекс Составители (2)

    Учебно-методический комплекс
    Данная программа предназначена для преподавания немецкого языка на неязыковых факультетах государственной педагогической академии со стандартным (170 часов аудиторная работа, 170 часов – самостоятельная работа) объемом преподавания
  4. Учебно-методический комплекс по дисциплине «английский язык» Учебно-методический комплекс Составители (1)

    Учебно-методический комплекс
    Данная программа предназначена для преподавания английского языка на неязыковых факультетах государственной педагогической академии со стандартным (170 часов – аудиторная работа, 170 часов – самостоятельная работа) объемом преподавания
  5. Учебно-методический комплекс по дисциплине «немецкий язык» Для студентов заочной формы обучения специальностей

    Учебно-методический комплекс
    В учебно-методическом комплексе приводятся рекомендации по изучению дисциплины “Немецкий язык” (требования Государственного стандарта по дисциплине “Немецкий язык”, структура предмета, тематические планы практических занятий, методические
  6. Учебно-методический комплекс по дисциплине «Русский язык и культура речи» для студентов фиид

    Учебно-методический комплекс
    Данный учебно-методический комплекс адресован студентам гуманитарных и технических факультетов, изучающих русский язык и культуру речи, а также преподавателям высших учебных заведений.
  7. Учебно методический комплекс по дисциплине «Теория языка (Общее языкознание)» Составитель к ф. н., доцент В. Я. Пастухова

    Самостоятельная работа
    Язык как знаковая система. Понятие об уровнях языка. Система и структура языка. Язык и мышление. Язык и речь. Язык и общество. Синхрония и диахрония. Язык как важнейшее средство коммуникации.
  8. Учебно-методический комплекс по дисциплине иностранный язык

    Учебно-методический комплекс
    составлен в соответствии с требованиями Государственного образовательного стандарта высшего профессионального образования (ГОС ВПО) по специальности/направлению:
  9. Учебно-методический комплекс по дисциплине «Русский язык и культура речи» для студентов 2 курса дневного отделения исторического факультета Составитель: канд филол наук

    Учебно-методический комплекс
    Функциональные стили современного русского языка. Классификация стилей. Специфические и общие стилевые черты. Взаимодействие функциональных стилей. Понятие стилистической нормы.

Другие похожие документы..